Krypto Marktstudie: Bitcoin erobert deutsche Portfolios
Eine gemeinsame Erhebung von KPMG und BTC Echo zeigt, dass digitale Vermögenswerte in deutschen Portfolios weiter an Bedeutung gewinnen. Die Befragung von mehr als 1400 Teilnehmern ergab, dass der gewichtete durchschnittliche Anteil digitaler Assets am Gesamtvermögen von 29 auf 34 Prozent gestiegen ist. Bitcoin ist dabei nahezu flächendeckend vertreten und spielt in 91 Prozent der Portfolios eine Rolle.
Zugleich verliert der spekulative Charakter für viele Anleger an Gewicht. 87 Prozent verfolgen vor allem das Ziel eines langfristigen Vermögensaufbaus, das monatliche Median Investment liegt bei 375 Euro. Die Auswertung zeigt außerdem Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Anlegern: Während unter 35 Jahre alte Digital Explorers häufiger auf kurzfristige Trends und eine breitere Streuung setzen, konzentrieren sich Anleger über 45 Jahre stärker auf Bitcoin und verstehen Krypto eher als Inflationsschutz und Teil der Altersvorsorge.
Für Krypto Börsen gewinnen Sicherheit und regulatorische Konformität an Bedeutung. Rund 55 Prozent der Befragten wären bereit, auch klassische Finanzprodukte direkt über ihre vertraute Krypto Plattform zu nutzen.
