Bitcoin fällt: Zwischen Zinssorgen und gestiegenem Ölpreis
Bitcoin hat seine jüngsten Gewinne wieder abgegeben und ist von knapp 87.000 US Dollar auf unter 83.000 US Dollar gefallen. Belastet wird der Kurs vor allem durch steigende Ölpreise, einen starken US Dollar und höhere Renditen amerikanischer Staatsanleihen.
Zusätzlichen Druck brachte das Protokoll der jüngsten Sitzung der US Notenbank. Die Währungshüter sehen weiterhin erhebliche Risiken für die Preisstabilität und halten nach der letzten Anhebung des Leitzinses eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr für angemessen. An den Märkten gilt ein Zinsschritt im Oktober dennoch als eher unwahrscheinlich.
Die Rendite zehnjähriger US Staatsanleihen stieg zeitweise über 5,3 Prozent, die zehnjähriger Papiere erreichten 5,7 Prozent. Brent verteuerte sich wegen neuer Angriffe auf Öltanker im Nahen Osten und wetterbedingter Ausfälle im Golf von Mexiko auf etwa 102,30 US Dollar je Barrel. Heute veröffentlichte US Arbeitsmarktdaten könnten neue Hinweise für die weitere Geldpolitik liefern.
