Bilger: Stimmung in der Union und Pläne im Verkehrsministerium
Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat die Sondersitzung der Unionsfraktion als konstruktiv beschrieben. Es habe viele Wortmeldungen gegeben, aber nichts Destruktives. Kritik aus den Wahlkreisen sei offen angesprochen worden, die Verantwortlichen in Fraktion und Bundesregierung hätten darauf reagiert. Auch Kanzler Friedrich Merz habe die Entscheidungen noch einmal erklärt.
Bilger sagte, er freue sich auf sein neues Amt und auf die Rückkehr zu seinem alten Fachthema. Seit seinem Einzug in den Bundestag 2009 habe er sich mit Verkehrspolitik befasst und wolle diese Erfahrungen nun nutzen. Mit den geplanten milliardenschweren Investitionen im Ressort wolle er die Infrastruktur in Deutschland aus den Negativschlagzeilen holen. Dazu zähle auch die kriselnde Automobilindustrie, für die weiter eigene Ideen entwickelt werden müssten, um Wohlstand und Arbeitsplätze zu sichern.
