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Besorgnis über neue Militärkontakte der Slowakei zu Russland

Die Slowakei und Russland nehmen ihre militärdiplomatischen Kontakte wieder auf. Bratislava hat zwei Offiziere nach Moskau entsandt und bereitet zugleich die Aufnahme eines russischen Militärattachés vor. Damit soll die militärische Vertretung erstmals seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine 2022 wiederhergestellt werden.

Der Schritt stößt bei Oppositionspolitikern auf Kritik. Sie warnen vor möglichen Spionageaktivitäten und verweisen auf einen früheren Spionageskandal mit dem damaligen russischen Militärattaché in Bratislava. Die Regierung verteidigt die Entscheidung mit dem Hinweis, man wolle Informationen sammeln und die eigene Präsenz in Russland aufrechterhalten.

Auch innerhalb der Opposition gibt es unterschiedliche Bewertungen. Während Regierungsvertreter auf den Nutzen militärdiplomatischer Kanäle verweisen, sprechen Kritiker von einem schwerwiegenden Signal an Russland. Sie sehen darin auch ein politisches Kalkül von Ministerpräsident Robert Fico.

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