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Berlin erinnert an den 7. Oktober: Kerzen und Stille

Berlin hat mit mehreren Veranstaltungen an den Hamas Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 auf Israel erinnert. In der Chabad Synagoge in Wilmersdorf begann am Morgen ein Gedenk und Toleranzgebet, bei dem Kantor Arie Zaloshinsky, Rabbiner Yehuda Teichtal und Israels Botschafter Ron Prosor sprachen. Teichtal rief zu Solidarität und konkreter Unterstützung im Kampf gegen Antisemitismus auf.

Auch vor dem Brandenburger Tor und später auf dem Bebelplatz wurde der Opfer gedacht. Die jüdische Studierenden Union stellte leere Stühle, gedeckte Tische und Fotos von Ermordeten auf. Auf dem Bebelplatz nahmen unter anderem Bundesinnenminister Alexander Dobrindt und weitere Vertreter aus Politik und Religionsgemeinschaften teil. Dobrindt betonte, jüdisches Leben gehöre zu Deutschland.

Im Bundestag kam es zu einem heftigen Streit über Antisemitismus. Am Abend folgte ein interreligiöser Gedenkgottesdienst in der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche. Nach Angaben der Polizei verliefen alle Veranstaltungen störungsfrei. Zum Abschluss wurde das Brandenburger Tor in den Farben der israelischen Flagge angestrahlt.

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