Baerbock warnt vor Folgen von Finanzkürzungen bei der UN für Afrika
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Baerbock warnt vor Folgen von Finanzkürzungen bei der UN für Afrika

Die finanziellen Kürzungen bei den Vereinten Nationen sind nach den Worten von Annalena Baerbock bereits in Afrika spürbar. Die Präsidentin der UN Generalversammlung warnt, dass vor allem in Konfliktregionen mehr Menschen hungern, weil das Welternährungsprogramm viele Betroffene nicht mehr erreiche und keine Lebensmittel verteilen könne.

Die UN stehen laut Baerbock erheblich unter Druck, weil die USA als größter Geldgeber ihre Zahlungen teilweise gestoppt haben und viele Mitgliedsländer ihre Pflichtbeiträge nicht vollständig oder unpünktlich leisten. Dadurch würden Projekte eingestellt oder verkleinert, was die Rolle der Vereinten Nationen in Afrika schwäche.

Baerbock sagte zudem, Erfolge etwa bei der Bekämpfung von AIDS würden durch die Kürzungen gefährdet. Auch bei Ebola hätten fehlende Mittel dazu beigetragen, dass Warnungen von Experten nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. Sie forderte, Prioritäten neu zu ordnen und die humanitäre Hilfe in den Mittelpunkt zu stellen.

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