Vergewaltigung in zwei Fällen: Mette Marits Sohn Høiby zu vier Jahren Haft verurteilt
Marius Borg Høiby, der älteste Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette Marit, ist in Oslo zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn nach Medienberichten von zwei von insgesamt vier Vergewaltigungsvorwürfen frei, für die anderen beiden wurde er schuldig gesprochen. Vier Frauen, darunter zwei Ex Freundinnen, sollen Entschädigung erhalten. Høiby verfolgte das Urteil per Videoschalte aus dem Gefängnis.
In dem Verfahren war er in 40 Punkten angeklagt gewesen. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn in 39 Punkten für schuldig gehalten und sieben Jahre und sieben Monate Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf Freispruch bei den Vergewaltigungsvorwürfen und auf eineinhalb Jahre Haft plädiert. Høiby hatte mehrere Taten gestanden, darunter Körperverletzung, Vandalismus, Verstöße gegen ein Kontaktverbot, Verkehrsdelikte und den Transport von 3,5 Kilo Marihuana. Die Vorwürfe der Vergewaltigung hatte er bestritten.
