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Atomstreit USA Iran: Irans Präsident Peseschkian in New York

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat bei seinem Besuch in New York Bereitschaft zu Zugeständnissen im Atomstreit mit den USA signalisiert. In einem Interview mit Fox News sagte er, der Iran werde sich im Rahmen des Völkerrechts und des Atomwaffensperrvertrags an seine Verpflichtungen halten. Zugleich verwies er auf frühere Verhandlungen und erklärte, Teheran sei bereit gewesen, große Mengen hochangereicherten Urans zu verdünnen, bevor die USA angegriffen hätten.

Die IAEA hatte zuletzt von mehr als 440 Kilogramm Uran mit einer Anreicherung von bis zu 60 Prozent berichtet. Seit den US israelischen Angriffen auf iranische Atomanlagen hat Teheran die Zusammenarbeit mit der Behörde ausgesetzt. Gleichzeitig laufen nach US Angaben über Vermittler weiter positive und konstruktive Gespräche. Auch Treffen zwischen iranischen und amerikanischen Delegationen Anfang der Woche werden als Zeichen für mögliche weitere Verhandlungen gewertet.

Im Gespräch ist zudem die Straße von Hormus. Der Iran hat nach Medienberichten einen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen vorgelegt, der eine Öffnung der Meerenge innerhalb von sieben Tagen unter bestimmten Bedingungen vorsieht. Ein Experte erwartet dennoch keinen schnellen Durchbruch, verweist aber auf die Möglichkeit eines direkteren Kommunikationskanals zwischen Teheran und Washington.

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