Asien Pazifik: Die Zeichen stehen auf Aufrüstung
Bei der Sicherheitskonferenz Shangri La Dialog in Singapur stand die Lage in Asien Pazifik im Mittelpunkt. Mehrere Konflikte in der Region haben sich zuletzt verschärft, darunter der Krieg zwischen Indien und Pakistan, der Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha sowie die anhaltenden Spannungen in Myanmar, im Südchinesischen Meer und um Taiwan. Zugleich bleibt der Wettbewerb zwischen den USA und China das zentrale Thema.
Im Mittelpunkt der Debatten stand auch die zunehmende Aufrüstung. Nach Angaben des Stockholm International Institute for Peace Research stiegen die Rüstungsausgaben in Asien Pazifik im Jahr 2025 um 8,1 Prozent auf 681 Milliarden US Dollar. US Verteidigungsminister Pete Hegseth forderte die Verbündeten der USA auf, mehr in ihre eigene Sicherheit zu investieren. Nur am Rand spielte Kritik an der militärischen Aufrüstung eine Rolle.
Auch die Lage Taiwans blieb Thema. China sieht die Insel als abtrünnige Provinz, während die USA und ihre Partner in der Region nach Wegen suchen, das Kräftegleichgewicht zu sichern. Parallel dazu entstehen neue Sicherheitskooperationen, unter anderem mit Japan, Australien und den Philippinen.
