Aoun in Washington: Libanesen haben wenig Hoffnung auf Veränderungen
|

Aoun in Washington: Libanesen haben wenig Hoffnung auf Veränderungen

Libanons Präsident Joseph Aoun reist mit der Hoffnung auf eine stabile Waffenruhe nach Washington und will dort mit US Präsident Donald Trump sprechen. In Beirut rechnen viele Menschen jedoch nicht mit einer schnellen Veränderung. Nach Einschätzung von Beobachtern erschwert vor allem die Tatsache eine Lösung, dass die Hisbollah nicht an den Verhandlungen beteiligt ist.

Im Süden des Libanon greift die israelische Armee weiter Dörfer an und hält Teile des Landes besetzt. Hunderttausende Menschen können noch immer nicht in ihre Häuser zurückkehren. Ein Abzug ist aus israelischer Sicht erst geplant, wenn die Hisbollah vollständig entwaffnet ist. Die libanesische Regierung unterstützt dieses Ziel, hat dafür aber kaum Mittel, während die eigene Armee der Miliz wenig entgegensetzen kann.

Parallel dazu prägen in Beirut auch Zeichen der Solidarität den Alltag. Im Restaurant Jacaranda kocht Mohamad Salameh ein Acht Gänge Menü mit Gerichten aus dem Südlibanon. Er widmet es den Menschen im Süden, deren Heimat für ihn eng mit Erinnerungen, Familie und Landwirtschaft verbunden bleibt.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert