Angriffe auf Kraftwerke: Selenskyj sagt, Moskau attackiert trotz Trumps Waffenruhe weiter
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland vorgeworfen, trotz der von US Präsident Donald Trump verkündeten Waffenruhe für Angriffe auf Energieanlagen weiterzugreifen. Nach seinen Angaben wurde ein Heizkraftwerk in der Großstadt Charkiw im Osten der Ukraine durch Drohnen und Gleitbomben beschädigt. Die örtlichen Behörden meldeten sechs Verletzte, darunter ein Kind.
Selenskyj sagte außerdem, kurz vor einem Gespräch mit EU Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sei ein Kraftwerk in Kiew mit russischen Shahed Drohnen angegriffen worden. Er sprach von brutalen Angriffen, die unvermindert anhielten. Die Ukraine sei bereit, keine Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur durchzuführen, erwarte aber eine entsprechende Bereitschaft Russlands sowie eine Vereinbarung mit den USA. Zugleich äußerte Selenskyj die Hoffnung, dass Russland die von Trump angekündigte Energie Waffenruhe umsetzt.
