Allein in der Garage: Behörden prüfen mögliche Fehler bei der Flucht eines Mörders
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Allein in der Garage: Behörden prüfen mögliche Fehler bei der Flucht eines Mörders

Die Behörden in Niedersachsen prüfen, ob es bei der Flucht eines zu lebenslanger Haft verurteilten Mörders aus dem Gefängnis in Celle Fehler gegeben hat. Der 42 Jahre alte Mann war im Rahmen eines begleiteten Ausgangs mit einem Mitarbeiter der JVA in Peine unterwegs und nutzte nach ersten Erkenntnissen einen Aufenthalt in einer Garage, um mit seinem dort abgestellten Motorrad zu fliehen.

Über Bayern gelangte er nach Italien, wo er nach einem Unfall südlich von Verona in ein Krankenhaus kam. Dort wurde er am Donnerstag festgenommen und steht seitdem unter polizeilicher Beobachtung. Nach Angaben des Landeskriminalamts Niedersachsen wird er weiter medizinisch behandelt, erst danach soll seine Auslieferung nach Deutschland möglich sein.

Das Justizministerium teilte mit, der Mann habe sein Motorrad warten dürfen. Während der Arbeiten sei der Bedienstete zunächst durchgängig zugegen gewesen. Die endgültige Aufklärung des Falls stehe aber noch aus. Ziel sei eine lückenlose Prüfung, ob ein Fehler vorgelegen habe.

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