Abgeordnetenhauswahl: So lief der Wahlkampf in Berlin
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Abgeordnetenhauswahl: So lief der Wahlkampf in Berlin

Der Berliner Wahlkampf war von ungewöhnlichen Ereignissen geprägt. Nach Vorwürfen gegen Regierenden Bürgermeister Kai Wegner zog die CDU ihren Spitzenkandidaten zurück und setzte auf Finanz und Kultursenator Stefan Evers. Kurz darauf rückte nach einem Anschlag beim Christopher Street Day das Thema innere Sicherheit in den Mittelpunkt.

Evers griff die Linke scharf an und machte den Kampf gegen Extremismus zu seinem Hauptthema. Linken Spitzenkandidatin Elif Eralp konterte mit Angriffen auf die CDU und stellte den Wohnungsmarkt in den Vordergrund. Zwischen CDU und Linke entwickelte sich ein enges Rennen um Platz eins, zuletzt lag die Linkspartei knapp vorne.

Auch bei anderen Parteien blieb der Wahlkampf auffällig: Die Grünen setzten auf Zurückhaltung, die AfD trat in Berlin vergleichsweise leise auf. Für zusätzliche Unruhe sorgten Hausdurchsuchungen bei SPD Spitzenkandidat Steffen Krach und seiner Partei. In der letzten BerlinTrend Umfrage lagen die Parteien auf den Plätzen eins bis vier nur fünf Prozentpunkte auseinander.

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