Europaparlament stimmt für Gesetze zur Regulierung von KI
Das Europaparlament hat einem Verbot von KI Anwendungen zugestimmt, mit denen sexualisierte Deepfakes erstellt werden können. Die Regelung soll nach der noch ausstehenden formellen Zustimmung der EU Staaten planmäßig ab dem 2. Dezember gelten. Sie richtet sich gegen Systeme, die Bilder, Videos und Töne mit kinderpornografischem Inhalt erzeugen oder intime Darstellungen eines identifizierbaren Menschen ohne dessen Einwilligung zeigen.
Die Anbieter solcher digitalen Werkzeuge müssen ihre Systeme bis dahin mit Sicherheitsvorkehrungen ausstatten. Die EU reagiert damit auch auf Vorfälle mit dem Chatbot Grok, über den Anfang des Jahres sexualisierte KI Bilder von Frauen und Kindern verbreitet wurden. Mehrere Länder und die EU Kommission leiteten Ermittlungen ein, einige sperrten den Chatbot.
Gleichzeitig enthält die Reform Lockerungen an anderer Stelle. Regeln für den Einsatz von KI in Hochrisikobereichen wie Sicherheitsbehörden und Gesundheitssystemen sollen später greifen, ebenso Auflagen für KI Apps in der Strafverfolgung und bei der biometrischen Erkennung.
