Merkel zum Nationalismus: Das endet nicht gut
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Merkel zum Nationalismus: Das endet nicht gut

Angela Merkel hat in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vor Nationalismus gewarnt und erklärt, man dürfe nicht zulassen, dass Unterschiede zu anderen für das eigene Wohlbefinden entscheidend würden. Das kenne man aus der Geschichte, sagte die frühere Bundeskanzlerin, und das ende nicht gut.

Merkel äußerte sich darin auch zu ihrer Entscheidung von 2015, viele Geflüchtete aufzunehmen. Diese habe zur Folge gehabt, dass die Umfragewerte der AfD wieder gestiegen seien, sagte sie. Zugleich verteidigte sie die damalige humanitäre Hilfe und betonte, dass Menschen unterstützt worden seien.

Kritisch äußerte sich Merkel außerdem zur Außen und Sicherheitspolitik. Vor allem die europäischen Nato Staaten hätten in den vergangenen rund zwölf Jahren nicht genug für die Aufrüstung getan. Auch zur Wehrpflicht äußerte sie Skepsis und verwies auf die Frage der Wehrgerechtigkeit. Zugleich verteidigte sie Bundeskanzler Friedrich Merz und seine Regierung angesichts schwieriger internationaler Lage und riet ihm, sich nicht von Anfeindungen entmutigen zu lassen.

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