Wie eine queere Familie aus Russland um ihren Sohn kämpft
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Wie eine queere Familie aus Russland um ihren Sohn kämpft

Artur Maksimov kämpft in Deutschland um das Aufenthaltsrecht für seinen Adoptivsohn Viktor Sudakov. Der 26 Jahre alte Mann mit infantiler Zerebralparese braucht ständige Betreuung und kann nicht selbstständig leben. Artur hatte Viktor in St. Petersburg kennengelernt, später adoptiert und lebt seit Jahren mit ihm und seinem Partner Rudolf zusammen.

Die drei verließen Russland im August 2022 und beantragten in Deutschland Asyl. Artur und Rudolf erhielten im März 2025 Flüchtlingsstatus, doch Viktors Asylantrag wurde abgelehnt. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sieht für ihn keine individuelle Gefahr in Russland und hält eine Abschiebung zwar für unerwünscht, aber möglich.

Gegen die Entscheidung läuft ein Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Bayreuth. Artur und Rudolf wollen mit Unterstützung des Vereins Quarteera erreichen, dass Viktor in Deutschland bleiben kann. Sie fürchten eine endgültige Ablehnung, hoffen aber weiter auf eine Lösung.

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