Dramatische Szenen: Als ein WM Neuling den Zorn des Despoten fürchtete
Die Demokratische Republik Kongo trifft bei der Weltmeisterschaft auf Portugal. Erinnerungen an die WM 1974, als das Land noch Zaire hieß, gelten bis heute als eines der tragischsten Kapitel der Turniergeschichte.
Zaire war damals das erste Land aus Subsahara Afrika, das sich für eine Fußball Weltmeisterschaft qualifiziert hatte. Nach dem Auftaktsieg Schottlands und einer deutlichen Niederlage gegen Jugoslawien geriet die Mannschaft unter Druck. Im Spiel gegen Brasilien drohte vor dem dritten Gruppenspiel massiver Ärger durch Diktator Mobutu, der den Spielern bei einer hohen Niederlage mit schweren Konsequenzen gedroht hatte.
In der Partie gegen Brasilien sorgte vor allem eine Szene von Ilunga Mwepu für Aufsehen, als er aus der Mauer lief und den Ball wegschlug. Die Angst vor einem dritten Gegentor prägte das Auftreten der Mannschaft. Heute zählt diese WM Geschichte zu den bekanntesten und bedrückendsten Episoden des Turniers.
