Weitere Anklage gegen Investor René Benko
Der österreichische Investor und frühere Milliardär René Benko muss sich voraussichtlich einem weiteren Verfahren stellen. Die Wirtschafts und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat im Signa Komplex Anklage beim Landesgericht Innsbruck wegen schweren Betrugs und Schädigung von Gläubigerinteressen erhoben. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig.
Benko wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einer Garantieerklärung gegenüber einem Investor eine Privatstiftung um fünf Millionen Euro geschädigt zu haben. Außerdem soll der 49 Jährige bei seiner Insolvenz als Einzelunternehmer den Besitz eines Jagdgewehrs im Wert von 80.000 Euro verborgen haben. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft wurden dadurch Gläubigerinteressen geschädigt. Benko sitzt seit 18 Monaten in Untersuchungshaft.
