Deutscher Bundestag: Transferzahlungen an Haushalte in Mosambik
Transferzahlungen an vulnerable Haushalte in Mosambik haben nach Angaben der Bundesregierung den Ernährungsstatus der betroffenen Familien verbessert. Durch das vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanzierte Projekt seien unter anderem der tägliche Verzehr von vitamin A und proteinreichen Lebensmitteln gestiegen.
Das Vorhaben wurde über die Kreditanstalt für Wiederaufbau in Zusammenarbeit mit dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen umgesetzt. Die Haushalte seien in Einzelfällen mit Mobiltelefonen ausgestattet worden, damit die Zahlungen über Mobile Money ausgezahlt werden konnten. Für die Auswahl der Empfänger nutzte die Regierung von Mosambik nationale Systeme wie das Sozialregister. Erkenntnisse über doppelte Leistungen liegen der Bundesregierung nicht vor.
Das WFP überwachte die Durchführung mit Monitoring, Beobachtungen an Ausgabestellen und Interviews mit Begünstigten. Demnach wurde der Transfer zielgerichtet eingesetzt. Das Projekt sollte die Folgen der Covid 19 Pandemie und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine abfedern. Unterstützt werden sollten 63000 Familien mit rund 40 Euro pro Monat und Haushalt.
