Rente in Singapur: Sparen und Investieren statt Generationenvertrag
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Rente in Singapur: Sparen und Investieren statt Generationenvertrag

Singapur setzt bei der Altersvorsorge auf ein eigenes System aus verpflichtendem Sparen, staatlicher Verwaltung und Zuschüssen. Beschäftigte zahlen 20 Prozent ihres Gehalts ein, der Arbeitgeber legt fast denselben Betrag dazu. Das Geld wird vom Staat am Kapitalmarkt angelegt und gilt wegen der hohen Zahlungsfähigkeit Singapurs als sicher.

Der Central Provident Fund verteilt die Beiträge auf mehrere Töpfe, unter anderem für Rente, Wohnen, Bildung und Gesundheit. Je nach Alter verschiebt sich der Schwerpunkt, bei jüngeren Menschen fließt mehr Geld in Wohnen und Bildung, bei älteren stärker in die Altersvorsorge. Viele Singapurer kaufen sich damit eine staatlich geförderte Wohnung, die im Alter als wichtige Absicherung gilt.

Die monatlichen Auszahlungen richten sich nach der Sparsumme und liegen meist zwischen umgerechnet rund 600 Euro und 2.300 Euro. Die Zufriedenheit mit dem System ist hoch, auch wenn es in der Vergangenheit Proteste gab. Die Regierung sieht das Modell als Schutz vor Altersarmut und hat es schrittweise angepasst.

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