Freitag: Microsoft droht Sicherheitsforscher, Phishing Affäre auch in Australien
Microsoft reagiert mit rechtlichen Drohungen auf veröffentlichte Nachweise ungepatchter Sicherheitslücken in Windows. Der Konzern kritisiert, dass er vorab nicht informiert worden sei, wie es in der IT Sicherheitsbranche üblich ist. Der Entdecker der Schwachstellen fühlt sich dagegen ignoriert und diffamiert, weil sein Konto gesperrt worden sei, über das er Lücken unentgeltlich gemeldet habe.
Auch in Australien gab es eine Phishing Kampagne mit möglichem staatlichem Hintergrund. Dabei wurden die WhatsApp Konten eines Mitglieds des Parlaments und dreier Mitarbeiter übernommen. Die Angreifer sollen vertrauenswürdig wirkende Konten genutzt haben, um Prüfcodes zu erlangen. Der zuständige IT Leiter sprach von Beweisen für einen ausländischen staatlichen Akteur.
In Europa plant die EU Kommission, Behörden beim Einkauf von Prozessoren stärker auf Anbieter aus der Union zu lenken. Außerdem sollen Genehmigungen für Chipfabriken schneller erteilt werden. Mit dem zweiten Chips Gesetz soll die Halbleiterproduktion in der EU gestärkt werden.
