Papst: Wohlstand verpflichtet zum Einsatz für Gerechtigkeit
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Papst: Wohlstand verpflichtet zum Einsatz für Gerechtigkeit

Papst Leo XIV. hat die Menschen in Monaco dazu aufgerufen, Reichtum, Einfluss und katholischen Glauben für das Gute einzusetzen. Besonders in einer Zeit, in der Machtmissbrauch der Welt schade und den Frieden gefährde, solle Wohlstand Verantwortung mit sich bringen, sagte er vom Balkon des Fürstenpalastes.

Der Papst betonte die besondere Zusammensetzung des Fürstentums mit Menschen aus rund 150 Nationen. Viele Einwohner hätten einflussreiche Positionen im Wirtschafts und Finanzbereich. Monaco sei für manche ein Privileg und für alle eine Aufforderung, den eigenen Platz in der Welt zu bedenken.

Zum Auftakt seines Besuchs wurde Leo XIV. von Fürst Albert II., Fürstin Charlène und ihren Kindern empfangen. Albert dankte dem Papst später für den Besuch und verwies auf die langen Beziehungen des Fürstentums zur katholischen Kirche. Mehr als 80 Prozent der Monegassen sind katholisch, Monaco gehört zu den wenigen Staaten mit Katholizismus als Staatsreligion. Es ist der erste Besuch eines Papstes der Neuzeit in Monaco.

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