Zugunglück in Spanien: Der Schock sitzt tief
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Zugunglück in Spanien: Der Schock sitzt tief

In Spanien sitzt der Schock über das zweite schwere Zugunglück auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Madrid und Andalusien tief. Bei dem Unglück in der Region Toledo kamen mindestens 68 Menschen ums Leben.

Am Unglücksort bei Urda herrschen Sprachlosigkeit, Fassungslosigkeit und Trauer. Rettungskräfte arbeiteten die Nacht hindurch, um Menschen zu suchen, zu bergen und zu versorgen. Im Ort wurde eine Schule als zentrale Anlaufstelle für Angehörige eingerichtet. Dort werden Betroffene von Mitarbeitern des Roten Kreuzes betreut.

Ministerpräsident Pedro Sánchez sprach von zwei schrecklichen Tragödien in einem Jahr auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken. Nach seinen Worten deutet bisher vieles auf menschliches Versagen hin, für ein abschließendes Urteil sei es aber noch zu früh. Das staatliche Bahnunternehmen Renfe setzte den Fahrkartenverkauf für Hochgeschwindigkeitszüge zwischen Madrid und Andalusien zunächst bis Dezember aus. In Spanien gilt drei Tage Staatstrauer.

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