|

Von Schnurbein ruft zum Kampf gegen Antisemitismus auf

Die Bundesregierung hat nach knapp zwei Monaten wieder eine Antisemitismus Beauftragte. Die Politikwissenschaftlerin Katharina von Schnurbein trat ihr Amt am 28. Oktober an. Sie folgt auf Felix Klein, der die Aufgabe acht Jahre lang innehatte und Ende August nach Paris wechselte.

Von Schnurbein bezeichnete den Kampf gegen Judenhass als aktiven Schutz der Demokratie. Antisemitismus sei ein Angriff auf jüdisches Leben und damit auch auf die Demokratie und die Werte der Gesellschaft. Ihr sei wichtig, Antisemitismus in allen Ausprägungen klar zu benennen, unabhängig davon, ob er aus dem rechten Lager, dem linken Spektrum oder aus dem Islamismus komme.

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt nannte sie eine ausgewiesene Expertin. Von Schnurbein war seit 2015 Antisemitismusbeauftragte der Europäischen Kommission und hatte sich schon früh mit dem Thema befasst. Zum Amtsantritt rief sie dazu auf, jüdisches Leben sichtbar, lebendig und selbstverständlich in der Breite der Gesellschaft zu halten.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert