Mindestens 30 Tote bei einem Zugunglück in Spanien
Beim Zusammenstoß zweier Hochgeschwindigkeitszüge rund 150 Kilometer südlich von Madrid sind in Spanien mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Regionalregierung von Kastilien La Mancha gibt es zudem zahlreiche Verletzte. Die Zahl der Todesopfer könnte weiter steigen.
Das Unglück ereignete sich nahe Urda in der Provinz Toledo. Zwei Waggons eines Zuges des privaten Bahnunternehmens Iryo entgleisten und stürzten einen Bahndamm hinunter. Nach spanischen Medienberichten rammte ein Hochgeschwindigkeitszug des staatlichen Unternehmens Renfe den Zug von hinten. Beide Züge waren in Richtung Süden nach Andalusien unterwegs.
Im Zug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe befanden sich nach Behördenangaben 397 Menschen, im Zug von Iryo 147. Der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien wurde in beide Richtungen unterbrochen. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez zeigte sich bestürzt, auch aus der Europäischen Union und von der Deutschen Bahn kam Anteilnahme.
