Wirtschaftsministerin Reiche reagiert auf Brandbrief der Länder zur Windkraft
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will beim Ausbau der Offshore Windenergie auf die Forderungen mehrerer Länder eingehen. Investoren sollen bereits ersteigerte Flächen unter bestimmten Bedingungen zurückgeben können, wenn sie ihre Windpark Projekte doch nicht umsetzen wollen. Eine geordnete Rückgabe und Neuvergabe solle möglich sein, ohne die Unternehmen aus ihren finanziellen Verpflichtungen zu entlassen.
Reiche sagte, bei den Vergaben in den Jahren 2023 und 2024 seien wirtschaftliche und technische Risiken nicht ausreichend berücksichtigt worden. Dadurch sei eine Lücke zwischen Gebot und Realisierung entstanden. Ziel sei es nun, aus den vergebenen Zuschlägen tatsächlich Windparks zu machen und wirtschaftliche Schäden zu vermeiden.
Zuvor hatten acht Ministerpräsidenten vor einem Fadenriss beim Ausbau der Windenergie auf See gewarnt. Sie forderten eine zügige Neuausschreibung betroffener Flächen und verwiesen auf mögliche Milliardenverluste sowie den Verlust von bis zu 23.000 Arbeitsplätzen in den kommenden vier Jahren.
