Dann gibt es in ein paar Jahren nur noch Turbinen aus China
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Dann gibt es in ein paar Jahren nur noch Turbinen aus China

Die Wissenschaft protestiert gegen Kürzungen im Forschungsetat des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Mittelpunkt stehen Verpflichtungsermächtigungen im Haushalt 2027, die Mittel für die Folgejahre sichern und vor allem mittel und langfristige Vorhaben betreffen. Für die Energieforschung wurden sie pauschal um 30 Prozent gekürzt, für die Reallabore um 40 Prozent.

Andreas Reuter vom Fraunhofer IWES warnt vor Folgen für die Forschung an erneuerbaren Energien. Die vorhandenen Mittel seien bereits stark überzeichnet, die Bewilligungsquoten lägen deutlich unter früheren Werten. Dadurch werde es schwieriger, Projekte mit der Industrie auf den Weg zu bringen.

Reuter sieht Risiken für den Innovationsstandort Deutschland und Europa. Besonders kritisch sei, dass Forschung zu Netzen, Modellierung und Offshore Projekten kurzfristig gebraucht werde. Wenn solche Vorhaben ausgebremst würden, verteuerten sich Strom und Energiewende.

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