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Brasilien: Bolsonaros Partei erkennt Lulas Sieg teilweise an

Die rechte Partei des unterlegenen brasilianischen Präsidentschaftskandidaten Flávio Bolsonaro hat den Wahlsieg von Luiz Inácio Lula da Silva anerkannt, allerdings unter Vorbehalt. Parteichef Valdemar Costa Neto forderte am Tag nach der Wahl eine Klärung offener Fragen zum Wahlprozess und kritisierte die frühe Auszahlung von Sozialleistungen kurz vor der Abstimmung.

Flávio Bolsonaro will das Ergebnis weiter juristisch angreifen. Nach seiner Niederlage erklärte er zunächst, die Wahl nicht anzuerkennen, und stellte später nicht mehr das Wahlergebnis selbst, sondern Lulas Wahlkampfführung infrage. Er will erreichen, dass Lula und Vizepräsident Geraldo Alckmin wegen angeblichen Missbrauchs politischer und wirtschaftlicher Macht nicht vereidigt werden.

Rückendeckung erhält Bolsonaro von US Präsident Donald Trump. Dieser sprach von einer manipulierten Wahl und stellte sich auch in der Auseinandersetzung mit Brasiliens Justiz hinter Jair Bolsonaro. Bei der Stichwahl setzte sich Lula mit 51,8 Prozent der Stimmen gegen Flávio Bolsonaro durch.

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