Infrastruktur im Visier: Russland trifft wichtige Dnipro Brücke im Süden Kiews
Bei einem russischen Angriff auf Kiew ist nach Angaben von Bürgermeister Vitali Klitschko eine wichtige Dnipro Brücke im Süden der ukrainischen Hauptstadt beschädigt worden. Getroffen worden sei die Südbrücke über den Fluss, auch die Metro Infrastruktur auf der Brücke sei beschädigt worden. Der Zugverkehr über die Brücke wurde eingestellt.
Zuvor hatten ukrainische Stellen über den Abschuss mehrerer ballistischer Raketen in Richtung Kiew berichtet. Bereits am Montagabend war bei russischen Angriffen auf die Hauptstadt mindestens ein Mensch getötet worden, acht weitere wurden verletzt. Beschädigt wurden nach offiziellen Angaben unter anderem zwei medizinische Einrichtungen und ein Studentenwohnheim.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, russische Raketen seien in der Nähe einer Universität, in einem Park, an einer U Bahn Station und bei Wohnhäusern eingeschlagen. In der Nähe befinde sich keine militärische Einrichtung. Russland hatte seine Angriffe auf Kiew in den vergangenen Wochen verstärkt und dabei erneut auch Energieinfrastruktur ins Visier genommen.
