Wahlen in Brasilien: Eine Nacht zwischen Jubel und Misstrauen
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Wahlen in Brasilien: Eine Nacht zwischen Jubel und Misstrauen

In Brasilien haben Anhänger von Luiz Inácio Lula da Silva seinen Wahlsieg mit Feuerwerk und Jubel gefeiert. Der linke Amtsinhaber lag bei der Auszählung zunächst vorn und baute seinen Vorsprung weiter aus. Lula sprach von einem Sieg der Demokratie und sagte, die Brasilianer hätten dafür gestimmt, sie zu sichern.

Gleichzeitig äußerten Unterstützer und Gegner Misstrauen. Aus dem Lager von Jair Bolsonaro hieß es, das Ergebnis werde nicht anerkannt. Flávio Bolsonaro kündigte an, die Annullierung der Wahl beantragen zu wollen. Streit gab es auch über die vom Obersten Gericht verlängerte Stimmabgabe, die beiderseits Kritik auslöste.

Lula gewann nach Angaben seines Lagers rund zehn Millionen Stimmen hinzu. Der fast 81 Jahre alte Politiker kündigte an, die Art und Weise des Regierens ändern und die Bevölkerung stärker beteiligen zu wollen. Zugleich steht er vor schwierigen Mehrheiten im Kongress, da Bolsonaros Liberale Partei dort die stärkste Kraft ist.

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