Tote bei Überschwemmungen in China
Bei schweren Überschwemmungen in der südchinesischen Region Guangxi sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere werden vermisst. Ausgelöst wurden die Fluten durch außergewöhnlich starke Regenfälle über mehrere Tage, die der Tropensturm Maysak brachte.
Besonders betroffen war die Gegend um Hengzhou, das zur Millionenmetropole Nanning gehört. Dort kam es durch die Regenfälle zu einem Dammbruch am Liulan Stausee. Nach offiziellen Angaben wurden etwa 130000 Menschen evakuiert.
Auch an anderen Flüssen und Stauseen blieb die Lage angespannt. In mehr als 60000 Haushalten sei die Stromversorgung bereits wieder hergestellt worden. Gleichzeitig warnten die Behörden vor zusätzlichen Hochwasserrisiken durch weitere Regenfälle und den herannahenden Taifun Bavi.
