Israelischer Holocaustforscher: Deutschland habe einen Völkermord im Gazastreifen begünstigt
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Israelischer Holocaustforscher: Deutschland habe einen Völkermord im Gazastreifen begünstigt

Der israelische Holocaustforscher Omer Bartov wirft Deutschland vor, einen Völkermord im Gazastreifen durch militärische, wirtschaftliche und politische Unterstützung begünstigt zu haben. In einem Interview kritisiert der Professor der Brown University vor allem die deutsche Staatsräson und sagt, Deutschland hätte Israel stärker zu Diplomatie und Kompromiss drängen müssen.

Bartov hält das Vorgehen Israels im Gazastreifen für genozidal. Er verweist auf die Tötung von Zivilisten, die Zerstörung von Lebensgrundlagen und die Vertreibung der Bevölkerung. Zugleich sagt er, die Hamas habe einen Austausch bereits kurz nach dem 7. Oktober 2023 angeboten. Deutschland habe sich nach seiner Ansicht stattdessen als Komplize der israelischen Regierung verhalten.

Der Historiker sieht auch im Westjordanland eine Eskalation und fordert internationalen Druck auf Israel. Wirksam seien nur Sanktionen, vor allem durch die Vereinigten Staaten, Deutschland und die Europäische Union.

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