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Russlands Angriffe machen Kyjiw zur Frontstadt

Kyjiw steht nach anhaltenden russischen Angriffen immer stärker unter Kriegsbedingungen. Viele Menschen verbringen die Nächte in U Bahn Stationen oder anderen Schutzräumen, während der Alltag in der Hauptstadt der Ukraine von Luftalarm, Zerstörung und Unsicherheit geprägt ist. Auch Kinder sind betroffen: Ein 14 jähriger Junge starb nach dem Einschlag einer Drohne in einem Wohnhaus, Schulen wurden wiederholt getroffen oder mussten den Unterricht unterbrechen.

Die Angriffe richten sich inzwischen auch gegen Brücken und die Energieinfrastruktur. Notabschaltungen bei der Stromversorgung, Einschränkungen im öffentlichen Leben und Probleme bei der Versorgung verstärken den Druck auf die Stadt. Kyjiws Bürgermeister Vitali Klitschko rief die Bevölkerung sogar dazu auf, die Hauptstadt zu verlassen.

Nach Angaben der Militärverwaltung starben allein in den ersten acht Monaten dieses Jahres 140 Menschen bei Angriffen in Kyjiw. Dennoch zeigen sich mehr als 70 Prozent der Einwohner bereit, den Krieg so lange wie nötig zu ertragen.

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