Silber fällt trotz Kriegsrisiken, Ölpreisschock belastet
Der Angriff auf eine saudische Ölanlage hat die Sorgen vor einer neuen Inflationswelle verstärkt und Silber unter Druck gesetzt. Trotz der geopolitischen Risiken überwog am Markt die Erwartung höherer US Zinsen, während die Nachfrage nach sicheren Anlagen in den Hintergrund trat.
Silber rutschte im Handel deutlich ab und näherte sich der Marke von 55 US Dollar je Feinunze. Auslöser waren vor allem die Folgen des Ölpreisanstiegs, der die Kosten für Energie, Transport und Produktion erhöhen kann. Zugleich gilt eine restriktivere Geldpolitik der US Notenbank als Belastung für das unverzinste Edelmetall.
Auch die industrielle Nachfrage spielt eine Rolle, weil Silber stark von Anwendungen in Photovoltaik, Elektronik und Elektrotechnik abhängt. Höhere Finanzierungskosten und mögliche Belastungen für die Konjunktur verstärken den Druck auf den Markt.
