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Irans Provinz Belutschistan im Konflikt mit Teheran

In Irans südöstlicher Grenzprovinz Belutschistan hat es in den vergangenen Wochen erneut Angriffe, Attentate und bewaffnete Zusammenstöße gegeben. Betroffen waren die Provinzhauptstadt Zahedan und kleinere Grenzstädte an der Grenze zu Pakistan und Afghanistan. In dem Gebiet lebt die ethnische Minderheit der Belutschen, deren Siedlungsraum sich über Iran, Pakistan und Afghanistan erstreckt.

Die Region zählt auf beiden Seiten der Grenze zu den wirtschaftlich am stärksten benachteiligten Gebieten. Auch die iranische Provinz Sistan und Belutschistan gehört zu den ärmsten Regionen des Landes und hat deutliche Defizite bei Bildung, Infrastruktur und Wasserversorgung.

Im Iran und in Pakistan sind mehrere bewaffnete belutschische Gruppen aktiv. Beobachter verweisen auf eine im Dezember 2025 gebildete Koalition iranischer Oppositionsgruppen unter der Popular Fighters Front. Als mögliche Ursachen der Gewalt gelten politische und wirtschaftliche Unzufriedenheit, Diskriminierungserfahrungen und die hohe Zahl an Hinrichtungen in der Provinz.

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