Wahlen in den USA: Was bei den Midterms wichtig ist
In den USA stehen in knapp zwei Wochen die Zwischenwahlen an. Bei den Midterms werden das gesamte Repräsentantenhaus und rund ein Drittel des Senats neu gewählt, außerdem in 36 Bundesstaaten und drei Territorien auch die Gouverneure. Die Abstimmung gilt als wichtiger Stimmungstest für Präsident Donald Trump und seine Politik.
Im Zentrum des Wahlkampfs stehen die hohen Lebenshaltungskosten, vor allem die Spritpreise. Die Demokraten setzen auf das Thema Erschwinglichkeit und kritisieren unter anderem Trumps Zollpolitik und seine Wirtschaftspolitik. Die Republikaner verteidigen den Kurs des Präsidenten und werben mit harter Einwanderungspolitik. Trump selbst tritt mit zahlreichen Wahlkampfauftritten auf und hat im Falle eines Wahlsiegs seiner Partei eine Direktzahlung von 5000 Dollar für jeden erwachsenen US Bürger angekündigt.
Umfragen sehen die Demokraten im Vorteil. Im Senat und im Repräsentantenhaus könnten sie beide Kammern oder zumindest eine davon gewinnen. Für Trump wäre das eine deutlich schwierigere Ausgangslage, weil sich seine republikanische Mehrheit im Kongress dann auflösen könnte. Auch Spekulationen über Wahlbetrug begleiten den Wahlkampf weiter, Belege dafür gibt es nach wie vor nicht.
