Verurteilter Signa Gründer Benko darf in den Hausarrest wechseln
Der wegen Betrugs verurteilte österreichische Investor René Benko darf das Gefängnis vorerst verlassen und den weiteren Haftverlauf im Hausarrest mit elektronischer Fußfessel verbringen. Das Landesgericht Innsbruck genehmigte seinen Antrag. Nach Angaben einer Gerichtssprecherin und seines Anwalts gilt für Benko dabei ein Kontaktverbot, das auch mehrere Personen aus dem Umfeld der Signa Gruppe umfasst.
Benkos Verteidigung hatte argumentiert, er könne sich nur außerhalb des Gefängnisses angemessen auf weitere Verfahren vorbereiten. Sein Anwalt geht davon aus, dass Benko noch diese Woche in den Hausarrest kommt.
Benko hatte mit Immobiliengeschäften ein Millionenvermögen aufgebaut. In Deutschland gehörten ihm zeitweise unter anderem Galeria und das Luxuskaufhaus KaDeWe in Berlin. Im März 2024 stellte er Antrag auf Privatinsolvenz, im Januar 2025 wurde er festgenommen. Im September wurde er bereits zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.
