Landesweite Demonstrationen: Frankreichs Schüler geben nicht nach
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Landesweite Demonstrationen: Frankreichs Schüler geben nicht nach

In Frankreich haben erneut Zehntausende Schüler und Studierende für bessere Lern und Studienbedingungen demonstriert. In Paris und anderen Großstädten erhielten sie dabei Unterstützung von Bildungsgewerkschaften. Nach Angaben des Bildungsministeriums wurden landesweit 214 Gymnasien blockiert, das Hochschulministerium sprach bei den Universitäten von 35 Prozent, ein Studierendenverband von 90 Prozent.

Auch diesmal kam es in mehreren Städten zu Ausschreitungen. In Nantes setzte die Polizei am Ende einer Kundgebung Tränengas ein, in Lyon ging sie gegen Randalierer vor. In Paris beteiligte sich auch Jean Luc Mélenchon an den Protesten, während Präsident Emmanuel Macron die Schüler aufforderte, ihre Anliegen ruhig und respektvoll vorzutragen.

Die Demonstrierenden fordern mehr Geld für Bildung, bessere Ausstattung der Schulen und mehr Lehrkräfte. Die Regierung hat zusätzliche Vertretungslehrer zugesagt, doch den Protestierenden reicht das nicht. Viele wollen auch nach den Herbstferien weitermachen.

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