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Warum der Rücktritt von Bas die Koalition nicht sprengt

Bärbel Bas hat am Montag ihren Rücktritt als Bundesarbeits und Sozialministerin sowie als SPD Co Vorsitzende erklärt. Sie begründete den Schritt mit dem Tod ihrer Stieftochter und dem Bedarf an Zeit für die Trauer. Zugleich verwies sie auf öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners.

Der Rücktritt kommt in einer Phase, in der die Koalition aus CDU CSU und SPD bereits unter Druck steht. In der Union hatte es zuvor scharfe Kritik an Bas gegeben, weil zentrale Vorhaben aus dem Arbeitsministerium, darunter die Rentenreform, nicht vorankamen. SPD Co Vorsitzender Lars Klingbeil sprach von unanständigen Angriffen und warnte vor einer Vergiftung des politischen Klimas.

Als Nachfolger von Bas als Bundesarbeitsminister ist Alexander Schweitzer vorgesehen. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte, mit ihm sei eine gute Zusammenarbeit möglich. Zugleich betonten Merz und Klingbeil, dass sie die Koalition nicht infrage stellen. Beide sehen trotz der Spannungen keinen Anlass für einen Bruch.

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