Bärbel Bas Rücktritt: Wankelmut und berechtigte Kritik
Bärbel Bas hat mit ihrem Rücktritt von Parteivorsitz und Ministeramt den Koalitionspartner scharf kritisiert und ihn mitverantwortlich für ihren politischen Rückzug gemacht. Zugleich verweist der Text darauf, dass sie durch die verbalen Attacken aus der CDU persönlich stark belastet gewesen sei.
Inhaltlich richtet sich die Kritik auch auf Bas selbst. Als Parteivorsitzende und Ministerin habe sie eine besondere Verantwortung gehabt, vereinbarte Reformen umzusetzen. Zugleich wird ihr vorgehalten, bei zentralen Vorhaben wie der Arbeitszeit und der Rentenreform zu wankelmütig agiert zu haben.
Als Nachfolger steht mit dem früheren rheinland pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer ein erfahrener Politiker bereit. Er soll bei wichtigen Reformvorhaben liefern. Die Koalition bleibt dennoch unter Druck, auch weil die Kritik am Kurs der schwarz roten Regierung aus der SPD voraussichtlich zunehmen wird.
