Weinlese: Winzer rechnen mit der kleinsten Ernte seit 2010
|

Weinlese: Winzer rechnen mit der kleinsten Ernte seit 2010

Nach dem Ende der Weinlese rechnen deutsche Winzer in diesem Jahr mit der kleinsten Ernte seit 2010. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts liegt die erwartete Menge rund 20 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt von 8,7 Millionen Hektolitern. Trockenheit und Hitze haben kleinere Trauben mit konzentrierten Inhaltsstoffen hervorgebracht.

Das Statistische Bundesamt geht ebenfalls von einer Ernte unter dem Durchschnitt aus. Demnach dürfte die Lesemenge bei 8,0 Millionen Hektolitern liegen, etwas mehr als im Vorjahr mit 7,7 Millionen Hektolitern. Die Angaben beruhen auf einer Schätzung vom 20. September, als die Lese noch nicht abgeschlossen war.

Trotz der geringeren Menge rechnen Winzer und Statistik mit einer guten Qualität des Jahrgangs. Großflächige Wetterschäden blieben 2026 aus. Unterschiede gibt es je nach Anbaugebiet: In Rheinhessen, der Pfalz und in Baden fielen die Ernten größer aus als im Vorjahr, an Mosel und in Franken dagegen kleiner.

Zur Originalmeldung

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert