Instrument für Terroristen: Top Republikaner warnt vor öffentlicher Erschießung
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Instrument für Terroristen: Top Republikaner warnt vor öffentlicher Erschießung

Der republikanische Sprecher des US Repräsentantenhauses, Mike Johnson, hat vor einer per Livestream übertragenen öffentlichen Hinrichtung des verurteilten Terroristen Nidal Hasan gewarnt. Er sagte, ein solches Video könne als Rekrutierungsinstrument für zukünftige Terroristen dienen, und rief dazu auf, die politischen Folgen gründlich zu bedenken.

Johnson erklärte zudem, er selbst wolle sich die mögliche Übertragung nicht ansehen. Auch US Vizepräsident JD Vance hatte sich bereits skeptisch gezeigt und angekündigt, die Hinrichtung nicht verfolgen zu wollen. Der katholische Erzbischof Timothy Broglio forderte katholische Soldaten auf, nicht an der öffentlichen Hinrichtung teilzunehmen. Er verwies darauf, dass dies der Lehre der katholischen Kirche widerspreche.

Pete Hegseth hatte angekündigt, die Hinrichtung per Livestream zu übertragen. Hasan war 2013 zum Tode verurteilt worden, nachdem er auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen und rund 30 weitere verletzt hatte. Die Hinrichtung ist für den 3. Dezember angesetzt.

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