Versuchter Anschlag in Fairford: Burnham sieht Teheran als Drahtzieher hinter Vorfall nahe Militärbasis
Der britische Premier Andy Burnham sieht den Iran mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Drahtzieher hinter dem Vorfall bei einer US Militärbasis in England. Im Parlament in London sagte er, der Anschlag sei höchstwahrscheinlich im Iran koordiniert und vermutlich von der Islamischen Revolutionsgarde geleitet worden. Burnham kündigte zugleich Sanktionen an und sprach von einem Vorgehen gegen kriminelle Netzwerke und deren Finanzströme.
Ende September waren nahe dem von der US Luftwaffe genutzten Stützpunkt RAF Fairford fünf Männer aufgegriffen worden. Sie stehen im Verdacht, eine terroristische Tat vorbereitet und gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Inzwischen wurden sie unter Auflagen wieder freigelassen. Später kamen zwei weitere Verdächtige hinzu, die ebenfalls wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
Deutschland und weitere Staaten verurteilten in einer gemeinsamen Erklärung gewalttätige iranische Angriffe, darunter tödliche Komplotte, Sabotage und Cyberangriffe. Das Pentagon hatte Anfang des Monats alle Langstreckenbomber von dem Stützpunkt abgezogen.
