Stablecoins: Was Europa von den USA lernen kann
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Stablecoins: Was Europa von den USA lernen kann

Die EU und die USA verfolgen bei der Digitalisierung des Geldes unterschiedliche Ansätze. Während Europa den Fokus auf Endverbraucher, einen digitalen Euro und den Heimmarkt legt, setzen die USA stärker auf professionellen Finanzhandel und Stablecoins als privates digitales Geld für den internationalen Einsatz.

Stablecoins sind in Europa strenger reguliert als in den USA. Der GENIUS Act erlaubt eine vollständige Deckung durch kurzfristige US Staatsanleihen, während MiCA für E Geld Token vorsieht, dass mindestens 30 Prozent der Deckung als Bankeinlagen gehalten werden. In den USA sollen Stablecoins auch dazu beitragen, den US Dollar als dominante Reservewährung zu stützen.

EZB Präsidentin Christine Lagarde sieht Stablecoins vor allem unter dem Aspekt von Finanzstabilität und geldpolitischer Souveränität. Sie betont, dass Europa eigene Grundlagen und Infrastruktur aufbauen müsse, statt ausländische Instrumente einfach zu übernehmen.

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