Nach verpatzter Hinrichtung: Christa Pike verlässt das Krankenhaus wieder
Christa Pike kehrt nach dem gescheiterten Hinrichtungsversuch in den USA aus dem Krankenhaus zurück ins Gefängnis. Das teilten ihre Anwälte mit. Dort werde sie weiterhin medizinisch betreut. Die 50-Jährige hatte am 30. September zwei normalerweise tödliche Injektionen mit Pentobarbital überlebt und war anschließend in kritischem Zustand behandelt worden.
Ihre Anwälte erklärten, Pike sei den Ersthelfern und dem medizinischen Team dankbar. Am Freitag hieß es, sie könne bereits wieder laufen, sei geistig aber noch benommen und verliere leicht den Faden. Ihre Arme seien weiterhin schwer verletzt und kaum einsetzbar. Ob bleibende Schäden zurückbleiben, ist unklar.
Pike war 1996 zum Tode verurteilt worden, nachdem sie 1995 an dem Mord an der damals 19 jährigen Colleen Slemmer beteiligt gewesen sein soll. Ihr Fall sorgte auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil ihre Hinrichtung die erste einer Frau in Tennessee seit mehr als 200 Jahren gewesen wäre.
