Atemnot Risiko bei Qualzucht: Hunde zahlen schmerzhaften Preis für Niedlichkeit
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Atemnot Risiko bei Qualzucht: Hunde zahlen schmerzhaften Preis für Niedlichkeit

Kurze Schnauzen, besondere Fellfarben oder Falten können für Hunde mit gesundheitlichen Belastungen verbunden sein. Bei gezielter Zucht auf solche Merkmale spricht das Tierschutzgesetz von Qualzucht. Besonders betroffen sind kurznasige Rassen wie Möpse und Französische Bulldoggen, bei denen Atemwegserkrankungen häufig auftreten. Die veränderte Schädel und Gesichtsform kann die Atemwege verengen, viele Tiere leiden unter Atemnot und Problemen bei der Wärmeregulation.

Als mögliche Folge gilt das brachyzephale obstruktive Atemwegssyndrom. Betroffene Hunde können schwer atmen, laut schnaufen und bei Bewegung oder hohen Temperaturen schnell überhitzen. Der Deutsche Tierschutzbund nennt auch Haarlosigkeit und das Merle Gen als Risiken, wenn sie mit Schmerzen, Schäden oder Leiden verbunden sind.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen setzt bei Möpsen und Französischen Bulldoggen auf den Cambridge Test, um die Atemfunktion zu prüfen. Der Tierschutzbund fordert strengere Regeln für Zucht, Haltung und Import. Eine Untersuchung der University of Cambridge sah das Risiko für BOAS besonders hoch bei Pekinesen und Japan Chins.

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