Auch Republikaner entsetzt über geplante Live Hinrichtung
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Auch Republikaner entsetzt über geplante Live Hinrichtung

In den USA sorgt die Ankündigung einer möglichen Live Übertragung einer Militärhinrichtung für breite Kritik. Präsident Donald Trump sagte, er habe der Hinrichtung und der Übertragung zugestimmt, fügte aber hinzu, er werde das noch entscheiden. Klar sei lediglich, dass der Attentäter durch ein Erschießungskommando hingerichtet werde.

Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte zuvor erklärt, die Öffentlichkeit solle die Hinrichtung des ehemaligen Militärpsychiaters Nidal Hasan mitverfolgen können. Hasan hatte 2009 auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas 13 Menschen erschossen und mehr als 30 verletzt. Die Hinrichtung wäre die erste Militärhinrichtung in den USA seit 65 Jahren und die erste öffentliche dieser Art seit fast einem Jahrhundert.

Auch in der eigenen Partei stößt die Ankündigung auf Ablehnung. Republikaner wie Austin Scott und John Curtis verglichen eine Live Übertragung von Hinrichtungen mit Methoden militanter Islamisten. Kritik kam zudem von Menschenrechtsorganisationen und den Vereinten Nationen, die darin einen Verstoß gegen internationales Recht sehen.

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