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FIFA Wahl 2027: UEFA plant Gegenkandidaten gegen Infantino

Die UEFA will bei der FIFA Wahl 2027 einen Gegenkandidaten gegen Präsident Gianni Infantino aufstellen. Beim Treffen in Berlin vereinbarten Europas Fußballverbände einen Fahrplan für Reformen beim Weltverband und forderten strukturelle Veränderungen, mehr Demokratie und eine stärkere Gewaltenteilung.

UEFA Vizepräsidentin Laura McAllister sagte, gesucht werde eine integre Persönlichkeit, die den Fußball über Europa hinaus zusammenführe und die Governance stärke. Ein Name steht bislang nicht fest. UEFA Präsident Aleksander Ceferin und Victor Montagliani aus Nord und Mittelamerika sowie der Karibik wollen nach Medieninformationen nicht gegen Infantino antreten.

Bis zum 18. November muss ein Kandidat oder eine Kandidatin gefunden werden. Zuvor kommen Anfang November das UEFA Exekutivkomitee und anschließend die 55 Mitgliedsverbände erneut zusammen. Am 15. Oktober wollen Ceferin und DFB Präsident Bernd Neuendorf in Zürich mit Infantino sprechen. Infantino erhält derzeit weiter Unterstützung aus Afrika, Südamerika und Teilen Ozeaniens, Asien ist gespalten.

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