In Polen nehmen Messerattacken von Schülern an Schulen zu
In Polen hat eine Serie von Messerattacken an Schulen für große Besorgnis gesorgt. In Leszczydol Nowiny nördlich von Warschau tötete ein 15 Jahre alter Schüler am Donnerstag die Hausmeisterin einer Grundschule mit einem Messer. Der Schulleiter und eine Lehrerin überwältigten den Angreifer, wurden dabei aber verletzt. Der Jugendliche wurde festgenommen.
Schon am Mittwoch hatte es in Ostroleka einen Angriff in einer Berufsschule gegeben, bei dem ein 19 Jahre alter Mann neun Menschen verletzte. Ebenfalls am Mittwoch wurde in Sierpc ein 17 Jähriger festgenommen, der einen Anschlag an seiner Schule geplant haben soll. Ministerpräsident Donald Tusk kündigte nach den Vorfällen schärfere Schutzmaßnahmen an. Die Polizei soll ihre Präsenz an Schulen verstärken und dort mindestens einmal am Tag patrouillieren. Zugleich laufen Ermittlungen zu möglichen Bezügen zu gefährlichen Online Challenges und zu im Netz verbreiteten Drohungen.
