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<li>Jahrestag des Hamas Überfalls auf Israel: Der Schmerz sitzt tief</li>
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  1. Jahrestag des Hamas Überfalls auf Israel: Der Schmerz sitzt tief

Drei Jahre nach dem Hamas Überfall auf Israel ist der 7. Oktober für viele Menschen im Land weiter ein Trauma. Auf dem Festivalgelände von Re’im versammelten sich Hunderte zum Gedenken, legten Fotos der Ermordeten nieder und trauerten um die Opfer. Die Stimmung war geprägt von Schmerz, Bitterkeit und dem Gefühl, von der Weltgemeinschaft im Stich gelassen worden zu sein.

Viele Angehörige werfen auch den israelischen Behörden vor, sie mit ihren Fragen allein zu lassen. Familien fordern weiter Aufklärung über das Sicherheitsversagen des Tages. Zugleich richtet sich die Wut vieler Menschen gegen Premierminister Benjamin Netanjahu, der persönliche Konsequenzen ablehnt, während Bürger seinen Rücktritt verlangen.

Trotz der tiefen Spaltung gibt es auch Stimmen, die den Überlebenswillen der Menschen betonen. Oppositionspolitiker Naftali Bennett sprach von einem schweren Versagen des Staates und forderte, das Land stärker wieder aufzubauen.

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